Beschreibung

Die Studie untersucht im Rahmen der Responsivitätsforschung die Verbreitung von egalitären und nonegalitären Werturteilen bei CDU-Bundestagsabgeordneten und CDU-Mitgliedern. Hierfür wurden alle CDU-Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages (Rücklauf: 75,4%) und 1000 repräsentativ ausgewählte CDU-Mitglieder (Rücklauf: 48,4%) befragt. Die Studie zeigt, dass die objektive Responsivität der MdBs sehr hoch ist: Abgeordnete und Mitglieder definieren Gerechtigkeit überwiegend nonegalitär. Viele Abgeordnete glauben aber, dass die Mitglieder eher egalitäre Einstellungen verträten. Daher fühlen sie sich subjektiv nicht responsiv, obwohl sie es objektiv sind. Dieses Konzept der "subjektiven Responsivität" wird in der Arbeit neu entwickelt.

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